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Endlich Milbenfrei, mein Lieblingsbett

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Gründlich waschen! Aber wie?
 
Auf Wohntextilien zu verzichten, gilt immer noch als Faustregel für Menschen mit einer Hausstauballergie. „Unsere Tochter muss ständig niesen, wir können kaum noch eine Nacht durchschlafen“, schreibt uns eine besorgte Mutter. Auf Teppiche und Gardinen in Schlafräumen könne sie verzichten. „Was ist aber mit unseren Betten? Ohne geht es nicht. Was können wir tun? Regelmäßig waschen, reicht das?“ will sie wissen.
Irreführend ist vor allem der Begriff Hausstauballergie, sagen dazu unsere Experten. Denn die wird nicht etwa durch Staub ausgelöst, der sich immer und überall in Textilien festsetzt. Es sind die Ausscheidungen von Milben, die zu allergischen Reaktionen führen: vom gelegentlichen Niesen über lästigen Juckreiz bis hin zu Hautausschlag und Atemnot. Milben und ihre Ausscheidungen müssen daher regelmäßig und gründlich entfernt werden, zusammen mit allen menschlichen Rückständen, von denen sich die winzigen Spinnentierchen ernähren. Spätestens nach einem warmen Sommer, der auch nachts viel Schweiß kostet. Wie Sie sich ein rundherum sauberes Ambiente für besseren Schlaf schaffen, verraten wir Ihnen jetzt:   
Auf Pflegbarkeit achten, abgeben und entspannen! 

  1. Wohlfühlraum schaffen: Hier geht es mir gut, hier möchte ich schlafen! Ein Ort, der dieses Gefühl vermittelt, ist perfekt für eine gesundheitsfördernde Nachtruhe oder ein erholsames Nickerchen in der Mittagspause. In einer unaufgeräumten Rumpelkammer findet niemand echte Erholung. Genauso wichtig wie ein ruhiges, behagliches Ambiente ist das passende Bettzeug: Oberbetten und Kopfkissen, die sich problemlos waschen lassen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Bettwaren darauf! Ob Kissen & Co. waschbar sind oder nicht, verrät die Pflegekennzeichnung.

  1. Allein schlafen tut gut! Unruhiger Schlaf legt die Nerven blank. Kein Wunder, dass viele Menschen ihren Schlafplatz nicht gerne teilen. Richtig Stress machen ungebetene kleine Gäste wie Milben, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Es gibt sie in allen Wohntextilien, jedoch vorzugsweise im feuchtwarmen Milieu von Bettdecken und Kopfkissen. Die einzige Chance, solch lästige Mitschläfer loszuwerden, ist eine professionelle Textilreinigung. Denn Milben ernähren sich vorzugsweise von menschlichen Hautschuppen; 0,25 Gramm davon genügen, um Tausende von ihnen monatelang satt zu machen. Ein erwachsener Mensch schwitzt pro Nacht etwa 1,5 Liter Körperflüssigkeit aus und schafft so den idealen Nährboden für die Verbreitung des Nachwuchses.

  1. Nach der Saison: ab in die Nassreinigung! Im Idealfall bei jedem Wechsel der Bettwaren vom Sommer zum Winter und umgekehrt. Wer es gut mit sich und seinen Lieben meint, gönnt sich die Nassreinigung in einem Textilpflege-Fachbetrieb. Mit dem international anerkannten Wet-Cleaning-Verfahren werden selbst voluminöse Feder- und Daunenbetten materialgerecht gepflegt. Die umweltgeprüfte Schonwäsche ist eine Maßnahme zur Gesundheitsprophylaxe. Denn nach der gründlichen Wäsche und sanften Trocknung sind Atmungsaktivität und Wärmeregulierung der Bettwaren wieder hergestellt, ob aus synthetischen oder natürlichen Materialien.


  1. Bequemlichkeit als Mehrwert: Einfacher ist eine Profipflege allemal. Bettwaren abgeben, waschen lassen, zu Hause einmal kurz aufschütteln, frisch beziehen und fertig! So einfach geht es. Geschont werden nicht nur Nerven, sondern auch die Bettwaren selbst. Im Gegensatz zur Haushaltswaschmaschine können sich die voluminösen Schlafdecken, Oberbetten und Kopfkissen in den geräumigen Trommeln der Profimaschinen vollständig entfalten. Das heißt: Waschmittel und Pflegeprodukte wirken optimal ein und werden nach dem gründlichen Waschprozess mit sämtlichen Schmutzsubstanzen rückstandsfrei ausgespült. Sauberer geht’s nicht!


  1. Natürlichkeit für Daunen & Co: Insbesondere bei Daunen- und Federbetten führt der Mix aus Körperschweiß und den für Milben schmackhaften Ablagerungen dazu, dass die Inletts nach und nach verkleben. Eine schonende Nassreinigung gibt ihnen ihren Schlafkomfort, ihre Leichtigkeit und ihre atmungsaktive Funktion zurück. Das gilt auch für alle anderen natürlichen Materialien, die sehr empfindlich auf Schweiß, Staub und Milbenkot reagieren: Seidenbetten, Wohn- und Schlafdecken aus Kamelhaar, Cashmere oder Alpaka und so weiter.


  1. Reine Kuschelzone: So fluffig wie neu werden Oberbetten und Kopfkissen, speziell wenn sie mit Daunen oder Federn gefüllt sind, durch die abschließende, fachgerechte Trocknung. Auch hier spielt die Maschinengröße der Profi-Tumbler eine entscheidende Rolle. Der Trocknungsprozess im Nassreinigungs-System kann außerdem genau auf die Beschaffenheit der Bettwaren abgestimmt werden. Temperatur und Luftdruck werden minutiös gesteuert, die Inletts sanft und vollständig getrocknet.


  1. Besser liegen! Wenn Kissen und Decken sauber sind, fühlt sich das einfach gut an. Allerdings brauchen auch Matratzen hin und wieder eine Grundreinigung. Ein Matratzenschoner hilft nur temporär. In Textilpflegebetrieben, die darauf spezialisiert sind, werden Polster und Matratzen je nach Beschaffenheit und Warenart, manuell oder maschinell gereinigt. Ausscheidungen von Milben, Rückstände von Schweiß, Urin und andere hartnäckige Flecken lassen sich entfernen, wenn sie rechtzeitig behandelt werden. Wichtig für nachhaltige Matratzenschonung ist die sorgfältige, vollständige Trocknung, die nötig ist, um eine erneute Verkeimung oder Schimmelbildung zu vermeiden.

November 2019
February 2019